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Finanzierungs-News

September 2019 Blockchain-Praxisanwendungen

Konferenz des Frankfurt School Blockchain Center: Die Möglichkeiten von Smart Contracts in Euro und der blockchainbasierten Zukunft des Geldes!

Sie wollen wissen was das für Ihr Unternehmen bedeuten könnte? Sie wollen sich updaten oder einen Blockchain-Relevanz-Check für Ihr Unternehmen erhalten: Buchen Sie hier einen Termin für ein kostenloses Blockchain-Strategiecheck-Telefonat: Termin eintragen!

AUGUST 2019

Geniale Lösungen entstehen lassen durch Financial CoCreation:

Kreatives Schaffen macht keine Sommer-Pause ===> PRAFIN Corporate Finance Services startet in einen spannenden Finanzierungs-Herbst! Auf bald!

JULI 2019 Facebook's "Libra"

Ende Juni hat Facebook’s Ankündigung zur Implementierung einer auf Token’s basierenden Kryptowährung namens „Libra“ hohe Wellen geschlagen. Kein Wunder, denn Facebook mit 1,7 Mrd. Nutzern hat eine enorme Marktmacht. Das bringt die Leitwährungen U$, Euro, Yen, … und somit die Notenbanken natürlich in Sorge. Ob sich "Libra" gegen die bestehenden notenbankgeregelten Währungen durchsetzen werde, hänge laut Experteneinschätzungen von jedenfalls 3 Faktoren ab: Sicherheit, Datenschutz und Anzahl der Nutzer. Denn eines ist ja gegeben: Elektronische Zahlungen in Euro mit Hilfe von Lastschrift oder Kreditkarte sind sicher und ein hoher Datenschutz ist auch vorhanden. Bei der Anzahl der Nutzer ist Facebook nicht irgendein, sondern einer der ernstzunehmendsten Herausforderer auf globaler Bühne. Die Notenbanker können somit nur kritisch reagieren, zumal auch die EU-Zahlungsverkehrsdatenrichtlinie PSD2 ohnedies kommenden Herbst in die Umsetzung geht. Doch sehen Sie sich auch an was der Baader-Bank Kapitalmarktanalyst Robert Halver im Handelsblatt-Interview zu Facebook’s "Libra"-Ankündigung sagt:

JUNI 2019 Unternehmensanalyse, kritische Würdigung ...

... und Auseinandersetzung mit den Prozessen als Voraussetzung für die unternehmensindividuelle Digitalisieruungsumsetzung, gerade für KMU ein hochbrisantes, nachhaltig anzulegendes Thema. Nachfolgend ein ca. 20-minütiges Interview mit Boris Plaumann, Fujitsu: Fujitsu ist der führende japanische Anbieter von informations- und telekommunikations-basierten (ITK) Geschäftslösungen und bietet eine breite Palette an Technologieprodukten, -lösungen und -dienstleistungen. Mit rund 155.000 Mitarbeitern betreut das Unternehmen Kunden in mehr als 100 Ländern.

Mai 2019 Künstliche Intelligenz ...

... mittlerweile zusammen mit Digitalisierung und Blockchain eines der am meisten strapazierten "Buzz-Wörter". Für Unternehmen entscheidend ist allerdings zu eruieren,  welche Möglichkeiten im eigenen Unternehmensumfeld daraus resultieren. Eine kurze und allgemein gehaltene aktuelle Zusammenfassung und Übersicht darüber gibt nachfolgendes Video, Quelle: Handelsblatt

April 2019 Was kann die Kryptowährung IOTA: Blockchain versus Tangle

Der Südtiroler Dominik Schiener hat 2015 mit 3 Mitgründern gestartet und die sogenannte 3. Generation der Kryptowährungen erfunden, die anstatt auf Blockchain (wie bei Etherum) auf das energiesparende, Mikropayments begünstigende Tangle-Verfahren abstellt. Beaufsichtigt und in der praktischen Ausreifung begleitet wird das längst global agierende Unternehmen von der IOTA Stiftung mit Sitz in Berlin. Darunter finden sich Industriegiganten wie Bosch, Volkswagen, BMW, Yaguar, etc. Es geht darum kleinteilige machine-to-machine Transaktionen (micropayments) zu automatisieren und dies sukzessive in der Praxis auszutesten. Hierbei ist der Einsatz jedoch nicht auf die Automobilindustrie beschränkt, sondern auch Unternehmen aus dem Energiesektor oder etwa auch die UNO-Smartcities Projekte stehen auf dem Anwenderradar. Sehen Sie hier ein 3-minütiges Video, in dem Gründer Dominik Schiener das Wesen der neuen Technologie erläutert. Industrie 4.0. wird dadurch jedenfalls ganz wesentlich mit beflügelt werden. Das Video startet mit einem Klick auf das Bild.

März 2019 Nachhaltig Wirtschaften

Rasch voranschreitende Entwicklungen wie der Klimawandel oder die Ressourcenverknappung bedrohen, verstärkt durch Bevölkerungswachstum und Wohlstands-Nachzieheffekten in den Schwellenländern, die Zukunft unserer Kinder. Die Wirtschaft ist somit aufgerufen an diesen Themen die zu arbeiten, die Politik ist aufgerufen neue Rahmenbedingungen zu formulieren, sodass neues Wirtschaften auch belohnt wird: So kann's gehen (sehen Sie hier den Ansatz der Universität St. Gallen):

Februar 2019 Länderranking „Komplexität des Steuersystems“:

 

Die Münchner 'Stiftung Familienunternehmen' hat in ihrem zuletzt herausgegebenen Länderindex Familienunternehmen, 7. Auflage, Januar 2019, S. 17, auch die Komplexität des Steuersystems einer Bewertung unterzogen. Das verdichtete Ergebnis zeigt obige Grafik, Österreich liegt im Mittelfeld auf Rang 8, deutlich vor Deutschland!

 

Die Darstellung zeigt den jeweiligen Länder-Indikator für den Index 2016 und 2018. Der Index 2016 basiert auf dem Rechtsstand 2015. Für den Index 2018 beziehen sich die Daten auf das Referenzjahr 2017 (World Bank 2018b).

 

Der Zeitaufwand ist in Stunden pro Jahr angegeben. 

Für manche Länder wurde der zugrunde gelegte Indikator der Weltbank rückwirkend korrigiert. Diese Änderungen wurden auch entsprechend für die Berechnung des Länderindex 2016 übernommen.

 

 

JÄNNER 2019

Corporate Finance Prozesse im Wandel - Technologiekonzerne als Taktgeber - Welche Potenziale wollen umgesetzt werden?

Zukünftiges Wirtschaften im Zusammenspiel von Mensch-Technik-Kommunikation&Organisation? ... aus der Sicht von Siemens Corporate Communication Autorin Clarissa Haller:

bit.ly/2GqyTep

Dezember 2018 Ratingagenturen - perspektivische Einfältigkeit nach wie vor vorherrschend!

Wer ist meinungsbildend, wenn es um Bonität und finanzielle Robustheit unserer wirtschaftlichen Einheiten geht: Auch 10 Jahre nach der Finanzkrise sind es 3 Ratingagenturen, die vor allem von Amerika ausgehend den Ton angeben, aber, es gibt durchaus eine sich zusehends manifestierende kontinentale Ratingagentur, etabliert sich hier jetzt auch so etwas wie das europäische Gegengewicht? Wünschenswert wäre es!

November 2018

 Crowdinvesting in Österreich - hier ein Auszug an Plattformen:
Quelle: www.crowdcircus.com/de/oesterreichische-crowdfunding-plattformen

Oktober 2018

Wie hat sich eigentlich seit dem Inkrafttreten des Alternativfinanzierungsgesetzes die Crowdinvesting-Landschaft in Österreich entwickelt? Wann macht das Sinn für mich?  Eine ganzheitliche Sicht auf Ihr Unternehmen, Branche, Unternehmensphase, strategische Ausrichtung, Eigentümerstruktur, Rechtsform, ... führt zu Ihrer individuellen Entscheidungsfindung.

September 2018

Unternehmen richtig finanzieren

Diese Frage allgemein zu beantworten ist erstens abhängig von Ihrer individuellen Unternehmer- und Unternehmenssituation und zweitens nur im Zusammenhang mit der geplanten weiteren Unternehmensentwicklung beantwortbar. Finanzierungen haben als wichtigste Basis Vertrauen. Auf diesem Fundament werden Verträge geschlossen, die die Ware Geld gegen Entrichtung einer Leihgebühr (Zinssätze) wieder zurückgeben. Was so einfach sein könnte ist in Wirklichkeit eine recht komplexe Materie, die Erfahrung, Produkt- und Marktkenntnis erfordert. Die Finanzgeber konfrontieren Sie mit Fragen wie ….

·        Wie wird sich Ihr Unternehmen auf den Märkten behaupten?

·        Mit welchen ungeplanten Entwicklungen muss gerechnet werden?

·        Was sind die zukünftigen Marktpotenziale für Ihr Unternehmen?

·        Wie steht es um die Krisen-Resilienz? Was ist, wenn es mal enger wird?

·        Wirkt Ihre Marke bereits krisenstabilisierend?

·        Welcher Finanzierungsmix ist für Ihr Unternehmen der richtige?

·        Wie belastbar sind Banken heutzutage noch?

·        Wie kann ich vom Bankenwandel bzw. der Digitalisierung profitieren?

All das sind Fragen, die sich im Zusammenhang mit der Auswahl Ihrer Finanzierungspartner stellen, nicht zuletzt sollten die Finanzierungskonditionen fair und marktgerecht sein, und, sie sollten auch der einen oder anderen womöglich einmal aufkommenden Sturmböe standhalten!

Jetzt ist ein guter Zeitpunkt, um die bestehenden Finanzierungsrahmenbedingungen zu checken, denn in Phasen der Hochkonjunktur lassen sich nachhaltigere Finanzierungslösungen zu günstigeren Konditionen verhandeln. Jedenfalls empfiehlt es sich einer nächsten Krise zuvor zu kommen. Nützen Sie jetzt noch das tiefe Zinsniveau und die hochkonjunkturellen Rahmenbedingungen.

Sie erreichen mich telefonisch oder einfach hier!

 

 

August 2018

Mittelstandsfinanzierung - quo vadis: Reguliert, standardisiert, online-basiert, automatisiert, roboterisiert, ...?

Den gesamten auf linkedin veröffentlichten Artikel lesen Sie hier!

Fazit: Vor dem Hintergrund der Veränderung der Betreuungsprozesse in den Banken, der Zwischenschaltung von Plattformen/Marktplätzen zur Kundenkommunikation, betreut ein entsprechend eingebundener, unabhängig agierender KMU-Finanzierungsexperte, Berater, Coach, Sparringpartner oder einfach nur „Kümmerer“ den mittlerweile längst nicht mehr nur auf Banken beschränkten KMU-Finanzierungs-anbietermarkt ganzheitlich und umfassend. Diese bankenunabhängig agierenden Kompetenzträger, Finanzierungsagenturen oder "Finanzierungslogistiker" könnten in Zukunft die Nische füllen. Diese wird sich durch Blockchain in Verbindung mit Smart Contracts eher noch vergrößern. Daher helfen am besten nahe dem Unternehmer angesiedelte „Vertrauensagenten“ mit Corporate Finance Expertise. Diese gewährleisten KMU's eine Vertrauensbasis auf persönlicher Ebene sowie die Anlieferung von bestpassendsten Finanzierungsprodukten zu den optimalsten Konditionen und reduzieren die Abhängigkeit zu einzelnen Hausbanken, die in fernerer Zukunft es wohl in der traditionell bekannten Form nicht mehr geben wird.

JULI 2018 Soziale Netzwerke - notwendig oder unnötig?

Seit 2 Jahren bin ich aktives Mitglied im professionellen Netzwerk linkedin. Damals hatte Microsoft linkedin gerade übernommen. Die professionelle Umgebung, die Internationalität (ca. 500 Mio. Mitglieder weltweit, 11 Mio im deutschsprachigen Raum) und viele inhaltlich fundierte wie auch hochaktuelle Themen rund um Unternehmensfinanzierung & Digitalisierung halten die Experten-Community in regem Austausch; nationale wie internationale Vernetzung ist dadurch gut möglich. Das schärft für die Wahrnehmung von Change-Erfordernissen, auch auf dem Spielfeld der Unternehmensfinanzierungen ==> www.linkedin.com/in/prafincorporatefinance/detail/recent-activity/posts/

 

 

Juni 2018 Big Data versus Bauchentscheidung

Wir haben derzeit große Veränderungen vor uns. Blockchain ermöglicht eine neue Art und Weise wie wir Daten bzw. Wirtschaftsprozesse neu organisieren, neu verwalten. Die dezentrale Organisation des Handlings, der Verwaltung von Kontrakten wirbelt Organisationen bzw. Branchen durcheinander. Wer schafft es die neuen Möglichkeiten vorteilhaft für sich bzw. die Kunden zu nutzen, ohne die tradierten wohl über viele Jahrzehnte verinnerlichten praktizierten und teilweise recht ausgereiften Erfolgspraktiken über Bord zu werfen. Das bleibt eine hohe Kunst: Innovation zum richtigen Zeitpunkt, im richtigen Ausmaß und keinesfalls Veränderung/Innovation um der Veränderung/Innovation willen. Dr. Gigerenzer warnt in diesem Interview davor, dass mit neuen Technologien die menschlichen Qualitäten sehr wohl auch in Zukunft für Unternehmenserfolg wichtig bleiben. Internet, Datamining, Blockchain hat und wird unsere Rahmenbedingungen verändern, doch zweifelsohne bleiben wir Menschen, die andere Menschen für menschliche Lebensbedingungen dringender denn je benötigen. Komplexe Risikoentscheidungen werden auch in Zukunft Menschen brauchen, die mit Bauchgefühl (Heuristiken, Hausverstand, Intuition, Daumenregeln) Leadership zeigen. Interview mit Prof. Gigerenzer anläßlich 16. TurnaroundForum. Prof. Gigerenzer führte das Gespräch mit David Süd, Partner der Struktur Management Partner GmbH, www.youtube.com/watch?v=KmnGTq-jKp8

Struktur Management Partner GmbH
Interview mit Prof. Dr. Gigerenzer

Mai 2018

Nach dem Internet-Hype kam die DotCom-Blase. Ist die Blockchain längst hoffnungslos "überhyped"? Jedenfalls werden wirtschaftliche Abläufe und Geschäftsprozesse neu organisiert werden. Nachfolgendes PwC-Schaubild bietet eine Übersicht über das Wesen, die Zusammenhänge und Anwendungsfelder/Schwerpunktbranchen der Blockchain:

APRIL 2018

Was kann "Absatzfinanzierung" zur Kundenbindung, zur Umsatzsteigerung und zur Ertragsoptimierung beitragen?

Wenn ich mich in meinem Kundenkreis, insbesondere bei Mittelständlern, die Investitionsgüter erzeugen, umhöre, dann stelle ich fest, dass immer mehr wachstumsstarke Unternehmer, diesem Thema aufgeschlossen gegenüberstehen. Dabei sind die Motive der Integration einer Finanzierungslösung in das Verkaufsangebot eines Investitionsgüter erzeugenden Betriebes recht unterschiedlich: Zumeist geht es darum durch intelligente Netzwerklösungen dem Vertrieb sämtliche Verkaufshemmnisse bestmöglich aus dem Weg zu schaffen, mit smarten POS-Lösungen wird der Kunde oft positiv überrascht: Der Kunde erhält nicht nur ein Produkt, sondern auf Wunsch gleich ein ganzes Nutzungskonzept. Vielfach erhöht das zudem die Kundenbindungsdauer.

Also kurzum: Wie sehen die Anforderungen, die Unternehmen an Finanzierungspartner am PointOfSale (POS) stellen, aus:

  • Schnelle Entscheidung des Finanzierungspartners am POS
  • Wettbewerbsvorteil erzielen
  • Vertriebsförderung, abgestimmt auf die Usancen der Zielregion
  • Kundenbindung
  • Übergang vom Produktvertrieb zu Nutzungskonzepten
  • Zusatzverdienst (Subprovisionen)
  • Rundum-Sorglos-Paket (Gesamtpackage-Lösungen)

Wenn das Themenfeld Absatzfinanzierung in Verbindung mit Finanzierungsvergleiche anstellen zu können, und zwar am Point Of Sale, von Interesse ist, dann lesen Sie hier weiter, denn für Deutschland gibt es seit kurzem mit Absatzfinanzierung24 einen POS-Finanzierungsvergleichsanbieter: bit.ly/2IE1wCG

März 2018

FinCompare und HOGAST revolutionieren Finanzierung für Hoteliers und Gastronomen

  • Mehr als 750 HOGAST-Mitglieder haben ab sofort Zugang zu mehr als 200 Finanzierungspartnern
  • Für jede Situation die passende Finanzierungsoption: Leasing, Kredite, Einkaufsfinanzierungen, etc.
  • Höhere Transparenz und Geschwindigkeit durch vollständigen digitalen Finanzierungsprozess bis zum Abschluss

Die besten Finanzierungskonditionen sind ein Wettbewerbsvorteil
Die Partnerschaft mit HOGAST Deutschland ist für FinCompare der erste Schritt zur Digitalisierung der Unternehmensfinanzierung im Bereich der professionellen Hotel und Gastronomiebranche.

Februar 2018

Wie nachhaltig ist der sich abzeichnende Beginn einer Zinswende? Wie setzt sich Ihr bestehendes Kreditportfolio zusammen? Wie hoch ist das Zinsänderungsrisiko? Ist das langfristig gebundene Vermögen auch mit entsprechend langfristigen Kreditlinien unterlegt? UND: Wie sieht die Gestaltung Ihrer Zinssatzvereinbarungen aus? Was passiert mit Ihrem Zinsaufwand, wenn die Zinssätze steigen? Nehmen Sie gerne Kontakt auf, die Zeit ist reif, um sich damit mal kurz auseinanderzusetzen, eine Szenarioabschätzung vorzunehmen und zu optimieren. Was glauben Sie, wie sich die Zinsen entwickeln werden? Sie erreichen mich unter Tel. 0043 664 7316 2448 oder per mail: walter.pramhas@prafin.at.

Jänner 2018

Private Investoren sowie die Venture Capital Branche und nicht nur Banken mischen bei Wachstums- bzw. Verkaufsprozessen von Unternehmen entscheidend mit. Deals kommen zustande, wenn die Finanzierung sichergestellt werden kann. Das bedeutet ins Risiko gehen. Zumeist ist damit ein oftmals intensiver und facettenreicher Verhandlungsprozess verbunden. Was ist das M&A-Objekt bzw. eben das Unternehmen wert? Wieviel ist eine Marke, ein Patent wert? Dabei geht es zumeist nur mehr ganz wenig um Hard Facts, also die Bewertung der auf der Aktivseite der Bilanz aufgeführten Positionen wie Grund, Gebäude und sonstige bauliche Anlagen, Maschinen, sonstige Geschäftsausstattung, Lager/Vorräte, Kundenforderungen, Finanzielle Veranlagungen. Vielmehr geht es um die Abzinsung von in absehbarer Zukunft erwirtschaftbarer Gewinne, die das getätigte Investment zu verzinsen vermögen und zudem für das in Kauf genommene Risiko eine Risikoprämie erzielt werden kann. Das Unternehmen könnte die Businessplan-Ziele ja auch verfehlen. Dennoch das M&A Geschäft floriert und ermöglicht somit Unternehmensinhabern Verkäufe an Finanzinvestoren oder Mitbewerber oder auch an das Management, das die Rolle Unternehmer anstrebt. Holen Sie sich hier als Download den brandaktuellen Global M&A Review 2017 vom Bureau von Dijk:

Download Global M&A Review 2017

Dezember 2017

Die österreichische Nationalbank beschließt das Jahr 2017 prognosetechnisch mit einem konjunkturellen Feuerwerk und gibt in Ihren Kommentaren Zuversicht, dass diese Entwicklung bis 2020 grosso modo anhält. Der Konjunkturaufschwung gewinnt an Breite.

Die Bruttoanlageinvestitionen als Vorausindikatoren lagen 2016 bei 3,8% Steigerung und werden heuer den Maximalwert von 5,1% erreichen. Auch die Inflationsrate liegt mit 2,2% im Zielkorridor und ist lt. ÖNB-Kommentar im Wesentlichen den höheren Ölpreisen geschuldet.

Nachhaltig positive Impulse erzielt die Wirtschafts-Gesamtentwicklung Österreichs aus den anhaltend hohen Exportsteigerungsraten zwischen 4% und 5% p.a. Österreichs Wirtschaft kämpft sich zurück auf die Überholspur.

Auch die politischen Rahmenbedingungen (im Vergleich mit Deutschland) stehen gut , denn die neue Legislaturperiode hat soeben mit einem neuen Regierungsübereinkommen für 4 Jahre gestartet und erforderlich Anpassungsreformen (Bürokratieabbau) können somit unter relativ stabilen Rahmenbedingungen umgesetzt werden. Damit ergibt sich auch für Unternehmen ein verbessertes Umfeld für Investitionen in Zukunftsthemen wie bspw. die Inangriffnahme von Digitalisierungsvorhaben oder die Hebung von marktrelevanten Innovationspotenzialen. Die von der ÖNB am 15.12. veröffentlichten Folien gibt’s hier zum Download.

November 2017

Input für eine bessere Zukunft – Kooperieren, aber wie?!

Erik Händeler spricht von einer Zukunft von mehr Kooperation, um eine vernetzte Welt, einen nächsten Kontradieff-Zyklus (wir sind da bereits mitten drin) vorerst einmal bewusster wahrzunehmen und in weiterer Folge damit besser umzugehen.

Dieser Vortrag kam zustande anlässlich der 5-Jahresfeier des Unternehmensnetzwerkes Mühlviertel. Diese regelmäßig stattfindenden, themenfokussierten Reflexions- und Erfahrungsaustausch-Runden von Mühlviertler Unternehmern wurden von Maximilian Wurm und Walter Raab initiiert. Motto: Jeder gibt, jeder empfängt! Wissenschaftlich betrachtet entsteht dadurch im Sinne modernen Wissensmanagements ganz einfach neues Wissen für jeden Teilnehmer. Geschäftsvermittlungsaktivitäten im Sinne von Empfehlungsbörsen, das hat aufgrund tiefergehender inhaltlicher Auseinandersetzung mit aktuellen Management-Herausforderungen keinen Platz. Die Teilnehmer profitieren aber dennoch oder umso mehr vom immer wieder spannenden Erfahrungsaustausch.

Bei dieser Gelegenheit ein herzliches Dankeschön an alle Gründungsmitglieder und den Initiatoren dieses bereits seit über 5 Jahren agil bestehenden Netzwerkes. Das ist keine Selbstverständlichkeit, dass es so etwas gibt.

Für alle Interessierten hier noch ein kurzweiliger Video-Ausschnitt des Vortrags von Erik Händeler!

Okober 2017

Österreichs Wirtschaft hat die jahrelange Stagnationsphase überwunden und wächst solide. Auch die Wahlen sind geschlagen und die Wähler wollen Veränderung, weniger Streit. Zeit um Altlasten anzugehen und reinen Tisch zu machen. Banken wurden politisch gerettet und stabilisiert. Der Mittelstand hat die Zeche gezahlt und zahlt weiterhin. Das sollte zu denken geben und durch Reformen einem gesunden Mittelstand, entsprechend auch die Chance zur Potenzialentfaltung gegeben werden. Das Entziehen, die Streichung von Finanzmitteln bzw. -rahmen, um den Banken Stabilität zurückzugeben war wohl finanzsystemisch wirkungsvoll, doch vielfach ungerecht.

September 2017

Blockchain wird Finanzierungsabläufe verändern ...

Von einer Idee hin zu einer Revolution. Blockchain ist aus unserer digitalen Welt nicht mehr wegzudenken. Es handelt sich dabei um eine neue Art der Speicherung von nicht mehr änderbaren Datentransaktionen, auf deren Basis viele Funktionen zentral organisierter Informationssysteme dezentralisiert werden können.

Vereinfacht heißt das, dass die Daten nicht nur auf einem Server liegen, sondern über viele Computer verteilt sind und über kryptographische Verfahren abgesichert werden. Zu Beginn jeder Blockchain steht ein Netzwerk, dessen Mitglieder untereinander verbunden sind und sicher Werte über das Internet austauschen möchten. Das Konzept baut auf dem herkömmlichen Internet auf, sprich es ermöglicht echte Peer-to-Peer-Transaktionen. Neu ist, dass nun keine zentrale Stelle erforderlich ist, das heißt, alle Geschäfte können direkt zwischen den Teilnehmern ohne „Mittelsmänner“ abgewickelt werden.

Da alle Transaktionen von einer Mehrheit des Netzwerks aller Beteiligten bestätigt werden müssen, ist das System darüber hinaus transparent und nachvollziehbar. Weitere Informationen siehe https://www.blockchain-austria.gv.at/

August 2017

Verbesserte Angebotstransparenz auf dem Mittelstands-Finanzierungsmarkt

In der jüngst vom Handelsblatt (Ausgabe vom 14.8.2017, e-Paper) veröffentlichten Infografik zur Finanzierungszusammensetzung des deutschen Mittelstandes bestätigt sich, was Experten und unabhängige Berater schon lange beobachten. Das Finanzierungsverhalten des Mittelstandes hat sich seit 2008 dem veränderten, weil regulierten Finanzierungsumfeld angepasst. Mit dem Ergebnis, dass Bankkredite durch Eigenmittel der Unternehmen ersetzt wurden. Dies, obgleich das durch die Geldflutung der EZB überschüssig vorhandene Kapital -sowohl bei Banken wie auch bei privaten Investoren- verzweifelt nach Veranlagungen/Finanzierungs-möglichkeiten sucht, wo Risiko und Ertrag in einem vernünftigen Verhältnis zueinander stehen. Unternehmen aber können davon profitieren und haben neuerdings auf Vergleichsportalen die Möglichkeit die besten Finanzierungslösungen bzw. -konditionen transparent zu sichten und das beste Angebot auszuwählen. Unternehmer, die Finanzierungen auch am deutschen Markt ausschreiben wollen, steht ein erstklassiges Service zur Verfügung. Nähere Informationen zu diesem Service gibt's hier!

JULI 2017

Generell gewinnen auf Unternehmensfinanzierungen spezialisierte Online-Marktplätze in Zukunft mehr Bedeutung. Im KMU-Segment in Deutschland mittlerweile recht gut etabliert haben sich FinCompare, Compeon, Fintura. Sie haben auf diesen Marktplätzen einen unabhängigen Finanzierungsexperten als persönlichen Ansprechpartner und erhalten Zugang zu einer Vielzahl an renommierten, bewährten, aber auch innovativen Finanzierungslösungen.

Die Banken finanzieren wieder. Ja, Kreditwachstum und Investitions-bereitschaft entwickeln sich erfreulich! Positive Stimmung. Dennoch obige OECD-Grafik zeigt für Österreich einen deutlichen Rückgang der Bankenfinanzierung an SME’s/KMU’s bis inkl. 2015. Zudem finden hinter den Finanzierungs-Front-Offices enorme Veränderungen und Automatisierungsprozesse in den einzelnen Finanzierungshäusern statt. Wer also als Unternehmer in Deutschland expandieren und sich dort auch finanzieren möchte, der kann bankenunabhängig und online zu über 200 Finanzierungsquellen gelangen, mit einer einzigen Registrierung. Koppelt sich diese Angebotsbreite mit professioneller Online-Beratungsqualität, dann verschafft das dem/der oftmals regulierungsleidgeprüften Unternehmerin echten Orientierungs- bzw. Vergleichsmehrwert.

Also: Wohin geht die Reise in der Mittelstandsfinanzierung? Fallen wir zurück in altgewohnte Strukturen? Oder sind Bankgeschäfte zu 100% digitalisierbar? Robo-Advisory erbringt fallweise bessere Ergebnisse wie antiquierte Bankfilialberatung, ist das so? Macht es also schon jetzt Sinn bestehende Finanzierungsstrukturen zu überdenken und nach zielorientierter Analyse zukunftskonformer auszurichten? Wer jetzt die „gefühlte“ Verschnaufpause auf den Finanzmärkten in Verbindung mit dem niedrigsten Zinsniveau „ever“ nutzt, der holt aus dieser Fenstersituation das Beste heraus und bringt die Finanzierungskonditionen (Rahmenspielräume, Zinssätze, Überbesicherungen, etc.) in eine zukunftsgerichtete und nachhaltig wettbewerbsoptimale Positionierung.

Eine einfache und allgemein gültige Antwort für Finanzierungsgestaltung gibt es nicht. Die unternehmensindividuellen Faktoren sind mannigfaltig. Unternehmensfinanzierung ist und bleibt nun mal ein komplexer Vorgang: Die Risikoberechnungen erfolgen letztendlich in den einzelnen Häusern nuanciert unterschiedlich, gerade im kleinvolumigeren Geschäft wird (von „Fintechs“ angetrieben) heftig innoviert und experimentiert. Immer größere Datenmengen können algorithmisch analysiert und interpretiert werden. Neue Finanzierungsanbieter drängen in den Markt, neue kundenfreundlichere Finanzierungslösungen entstehen.

Unternehmen brauchen also ein möglichst umfassendes Angebotsumfeld, haben verständlicherweise wenig Verständnis für (krisen- oder regulierungs-bedingte) Angebotsverschlechterungen. Sie benötigen einen transparenten, möglichst breiten, vielfach auch überregionalen und einfachen Marktplatz für alle möglichen konkreten Finanzierungsanlässe.

JUNI 2017

Blockchain – Banken abermals gefordert

Laut einem Zeitschriftenartikel in der PC-Welt /Autor Dr. Viktor Becher / veröffentlicht am 25.05.2017 / 14:00 Uhr (  https://www.pcwelt.de/a/so-funktioniert-die-blockchain,3389680 )

Was braucht es noch Banken und das Tauschmittel Geld, wenn die Marktteilnehmer mit der Blockchaintechnologie  ihre Waren und Leistungen untereinander direkt miteinander austauschen können?

Jedenfalls bezeichnet man mit Blockchain genau die Technologie, die der Bitcoin-Währung zugrunde liegt.

Weiters schreibt Dr. Becher, dass es keine Übertreibung sei,  die Blockchain-Technologie zusammen mit dem Internet als eine der größten Erfindungen der Menschheit zu bezeichnen, die ein fundamentales Problem löst: „Wie können anonyme Nutzer im Internet einander Geld schicken, ohne dass beide einem zentralen Server (Anm.: unseren Banken) vertrauen müssen?“

Hinter dem Schlagwort „Blockchain“ verbirgt sich das Konzept einer auf ein globales Netzwerk verteilten Datenbank, die von verschiedenen Teilnehmern betrieben wird. Transaktionen oder Aktualisierungen der Informationen in der Datenbank werden in Datenblöcken (Blocks) organisiert, die wiederum in linearer Abfolge aneinandergekettet (Chain) werden. Auf diese Weise wird die Datenbank beständig erweitert, sobald sich die Teilnehmer bzw. Betreiber einer Blockchain auf einen neuen hinzuzufügenden Block verständigt haben.

Hier ein Filmtip. Die Komplexität des Themas spannend, mehrdimensional und gut verständlich erklärt Regisseur Manuel Stagars. Er ist Betriebsökonom, Filmregisseur, Autor und Unternehmer mit über 20 Jahren Erfahrung in der Beratung von Start-ups in der Schweiz, den USA, Japan und Singapur. Seine aktuellen Filmprojekte fokussieren auf das Potenzial neuer Technologien für die Wirtschaft, die Gesellschaft und das Leben der Menschen.

https://www.youtube.com/watch?v=x2mKDWsNijo

Manuel Stagars ist in Zürich aufgewachsen. An der London School of Economics and Political Science (LSE) hat er ein Studium in Wirtschaft abgeschlossen. Er ist zertifizierter Chartered Financial Analyst (CFA), Chartered Alternative Investment Analyst (CAIA) und Energy Risk Professional (ERP). Stagars hat zahlreiche Bücher und wissenschaftliche Arbeiten über Start-ups, Crowd-Lending, Impact Investing, Datenqualität und Open Data publiziert.

Mai 2017

Digitalisierung und Soziale Marktwirtschaft

Die “Vermessung” des Einzelnen von uns führt dazu, dass neue Märkte entstehen. Digitale „Handelsplätze“ wie beispielsweise die Auktionsplattform Ebay weisen im Gegensatz zu stationären Märkten eine größere Anonymität zwischen den Marktakteuren auf. Da der Erwerb eines Gutes, einer Dienstleistung und noch viel mehr von Finanzprodukten (Veranlagung oder Ausleihung) in der Regel mit unvollständigen Informationen für mindestens einen der Vertragspartner einhergeht, spielt Vertrauen eine „entscheidende“ Rolle.

Daher sind Lösungen, die Vertrauensaufbau bei der Umsetzung von digitalen Plattformen beachten, auf längere Sicht meiner Einschätzung nach auch unter dem Gesichtspunkt der sozialen Marktwirtschaft besser aufgestellt als ausschließlich einseitig ausgeprägte „Sofort und alles gleich – Befriediger“.

Eigene Erfahrungen habe ich mit der Plattform FINPOINT gesammelt. FINPOINT bahnt Unternehmensfinanzierungen „online“ an, wobei vorerst anonymisiert gestartet werden kann, und dann, sukzessive, zum bilateralen Vertragsabschluss eine den Vertrauensaufbau unterstützende Kommunikationsinfrastruktur für Finanzierungsnehmer und Finanzierungsgeber bereitsteht.

Lesen Sie hier noch die ausführliche Analyse „Herausforderung Digitalisierung“ von Prof. Achim Wambach vom Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) aus Mannheim, zur Verfügung gestellt vom Wirtschaftspolitischen Zentrum, Wien.

Analyse downloaden:  

http://www.wpz-fgn.com/wp-content/uploads/PA14DigitalisierungMarktwirtschaftWambach.pdf

 

April 2017

Was bringt die Wirtschaft und gleichzeitig die Finanzbranche wieder nach vorne?

Damit wir die sich aufhellende Wirtschaftsstimmung, insbesondere auch was unsere östlichen Nachbarländer anbelangt, effizient nutzen können, dazu braucht es zuallererst scharfsinnige Analysen sowie ein Ablegen unserer systemischen Scheuklappen.

Univ. Prof. Dr. Christian Keuschnigg von der HSG St. Gallen bringt dies in einem von ihm in „Die Volkswirtschaft“ (4/2017) veröffentlichten Artikel auf den Punkt: „… ein gesunder Finanzplatz dient Innovation und Wirtschaftswachstum.“

Damit das aber auch gut funktionieren kann, müssen das Kapital (als Tauschmittel für Ressourcen) zu optimalen Konditionen, technologisch auf Höhe der Zeit und sozial reflektiert in die Wirtschaft gelenkt werden. Ein besonderer Schwerpunkt liegt dabei auf dem durch Digitalisierung in nahezu allen Branchen angetriebenen Strukturwandel. Damit diese Veränderungen oder technologischen Erleichterungen zu Wachstum führen, muss das Kapital auch hin zu innovativen und produktiven Unternehmen fließen können. Dies erfordert gesunde Banken und einen liquiden Kapitalmarkt.

Klicken Sie auf das Logo und lesen Sie den gesamten Artikel von Univ. Prof. Dr. Christian Keuschnigg:

März 2017

Zahlungsverkehr als Digitalisierungsturbo: Banking wird sich grundlegend verändern!

Die neue Zahlungsverkehrsrichtlinie ist beschlossen und wird nun in nationales Recht umgesetzt. Die Möglichkeiten für Private und Unternehmen erweitern sich, dem "Single European Market" (Binnenmarktvereinheitlichung) wird Rechnung getragen:

(1) Der Markt wird für Drittanbieter geöffnet, wodurch der Wettbewerbsdruck für Banken zunimmt.

(2) Die Verbraucherrechte werden gestärkt, das Konto zu wechseln wird erleichtert.Verbraucher haften geringer bei unauthorisierten Zahlungsvorgängen, bei Rahmenvertragsänderungen kann das Konto gebührenfrei aufgelöst werden.

(3) Die Sicherheitsanforderungen werden erhöht werden.

Zunehmend wird sich "Banking" in Alltagssituationen via "Handy" integrieren. So kann man bereits jetzt in zahlreichen deutschen Supermärkten Bargeld auftanken oder auch umgekehrt kleinere Rechnungen in bar bezahlen. In Österreich haben wir mit der Firma Bluecode eine spannende rein österreichische Zahlungsverkehrs-App, die Zukunftspotenzial verspricht ( www.bluecode.com ).

Wenn Sie wissen wollen wie sich all diese Möglichkeiten auf Ihr Unternehmen auswirken werden, Sie erreichen mich unter office@prafin.at oder 0043 664 7316 2448.

Februar 2017

Österreichs Regierung verbessert die Rahmenbedingungen für investive Unternehmen:

Für Investitionen, die Unternehmen heuer setzen gibt es (nach finaler Umsetzung) eine Prämie, die Investitionszuwachsprämie. Die Einreichung kann auch direkt über das Austria Wirtschaftsservice (AWS) erfolgen. Die Umsetzungsdetails erfolgen noch, das Programm ist aber ab 9.1.2017 gültig.

KMUs mit einer Mitarbeiteranzahl mit bis zu 49 sollen eine 15 %-ige Prämie auf einen Investitionszuwachs von EUR 50.000 bis 450.000 erhalten. KMUs mit einer Mitarbeiteranzahl zwischen 49 und 250 sollen künftig eine 10 %-ige Prämie auf einen Investitionszuwachs von EUR 100.000 bis 750.000 erhalten.

Doch Achtung auf das Kleingedruckte, hier helfen wir  Ihnen gerne, bankenunabhängig begleiten wir Sie nicht nur zur Förderung, sondern auch zum bestpassendsten Finanzierungsanbieter.

In dem jüngst Ende Jänner ausverhandelten Regierungsübereinkommen wird es auch für alle Unternehmen ab 250 Mitarbeiter einen zusätzlichen Investitionsanreiz geben; Auszug aus dem Regierungsübereinkommen: „Um Investitionsanreize zu setzen, soll die Möglichkeit der vorzeitigen Abschreibung geschaffen werden. Diese Unternehmen können eine vorzeitige Abschreibung (Umsetzung alternativ als Investitionszuwachsprämie) in Höhe von 30 % geltend machen. Durch die Befristung der Maßnahme von 01.03. bis 31.12.2017 sollen gezielt Investitionsanreize im Jahr 2017 gesetzt werden. Begünstigt sind Investitionen in körperliche Anlagegüter wie beispielsweise Maschinen (ausgenommen sind insbesondere Gebäude und PKW)....". Akkordierte Umsetzung: Ministerrat im Februar 2017 / Start: 1. März 2017.

Die Banken, so wird zumindest immer wieder einhellig betont, sind finanzierungsbereit. Unternehmer, die hier von unabhängiger Seite Entlastung bzw. Umsetzungsbegleitung gut gebrauchen können sind herzlich willkommen.

JÄNNER 2017

Smart Money – ein neues Finanz-Unwort oder ist da was dran?

Vor gut einem Jahr habe ich mit Dr. Reinhard Willfort, dem längstdienenden Vorstands- und Gründungsmitglied des Europäischen Crowdfunding Network (ECN)  und Gründer einer der ersten österreichischen, in Graz ansässigen Crowdinvesting-Plattformen, ein Seminar zu diesem Themenfeld organisiert.

Mittlerweile taucht im Zusammenhang von "Finanzierungsalternativen" immer wieder der Begriff „smart money“ auf. Was ist damit gemeint? Was kann Crowdinvesting oder bankenunabhängiges Finanzieren für Unternehmen leisten, wenn es als umfassendes Projekt geplant und als Kampagne mit strategischer Bedeutung durchgeführt wird. Vor allem 3 Aspekte können derartige Kampagnen abdecken:

1)      Geld einsammeln von Investoren = Geld- bzw. Liquiditätsbeschaffung, zumeist ratingverbesserndes Risikokapital / Nachrangdarlehen

2)      Open Innovation mit am Produkt interessierten Investoren, als wertvolle Rückmeldung vom Markt zur Verfeinerung der Unternehmens-           bzw. Produktsteuerung

3)      Marketing: Aufmerksamkeit und Kundeninteresse erzeugen, insbesondere bei für die Crowd spannenden Produkten

Seit 2015 regelt das Alternativfinanzierungsgesetz die Möglichkeit nicht nur für StartUps, sondern auch für etablierte Unternehmen sich direkt Geld auf dem Markt ohne Zwischenschaltung einer Bank besorgen zu können. Also das kann, aber das muss nicht der Erfolgsweg sein. Das ist auch eine Frage der Konditionen, der Ratingstrategie, der individuellen Präferenzen, des Produktportfolios, etc., etc.

Ein 360 Grad-Check schafft Orientierung, denn klar ist auch eines: Erst der richtige Finanzierungsmix erzeugt ein optimales Finanzierungssetting und leistet dann einen optimalen Beitrag zu einer möglichst unabhängigen Sicherung von Finanzierungsspielräumen.

Wer sich zum Thema Crowdinvesting selbst informieren möchte, hier der link der Wirtschaftskammer https://www.wko.at/Content.Node/kampagnen/crowdinvesting/Crowdinvesting_Info-Portal.html . Wenn Sie das aber für sich/Ihr Unternehmen rasch reflektiert haben wollen, dann schütten Sie nicht das Kind mit dem Bad aus, denn angesichts der zunehmenden Fülle an Möglichkeiten liegt das Geheimnis wohl im professionellen Zusammenwirken und Zusammenstellen von auf die unternehmerischen Rahmenbedingungen maßgeschneiderten Finanzierungsquellen. Das muss also nicht unbedingt alternativ sein, denn die besicherungsorientierte Bankenfinanzierung ist in vielen Fällen noch immer die günstigere Finanzierungsvariante. Also kurzum, wenn Sie produktneutral und unabhängig beraten werden wollen, dann geben Sie mir kurz Ihre Telefonnummer sowie präferierte Telefonzeit, ich rufe Sie innerhalb einer Woche zurück und wir besprechen Ihre individuellen Rahmenbedingungen und Lösungswege.

DEZEMBER 2016

Das im Handelsblatt Ende November veröffentlichte Interview mit SAP Deutschland Geschäftsführer Hartmut Thomsen gibt einen Überblick über die aktuelle Situation des deutschen Mittelstands in puncto Digitalisierungsgrad. Wenngleich Projekt-Aktionismus nicht empfohlen werden kann, gilt dennoch: Sich mit dem Thema  tiefergehend bzw. ganzheitlich und fachübergreifend auseinanderzusetzen wird von Herrn Thomsen als Gebot der Stunde ausgerufen. Dass das nicht einfach nur als reines SAP-Marketing abgetan werden sollte, wird auf breiter Wirtschaftsfront auch durch den heuer wiederum ansteigenden Online-Anteil im Weihnachtsgeschäft deutlich, und spätestens damit rührt uns das alle an, egal ob wir mit diesem Thema verwurzelt sind oder nicht: Die virtuelle Welt dringt immer tiefer ein in unsere ganz normale tägliche Realität.

Doch der Umbau von traditionell auf digital kostet zuallererst einmal Geld und diese Investitionen müssen  vorfinanziert werden. Und hier tut sich insbesondere für unsere KMU’s eine Finanzierungslücke auf. Banken können dafür keine werthaltigen Sicherheiten entgegennehmen. Anschaffungen in Grund/Gebäude, Maschinen, Sonstige Anlagegüter, Kundenforderungen, ja auch Warenvorräte sind ja belehnbare Assets, hingegen stellen Digitalisierungs-Investments für Finanzgeber in den meisten Fällen keine materielle Sicherheit dar, wenngleich für die Zukunftssicherung des Unternehmens in ganz vielen Branchen von immanenter Bedeutung.

Abhilfe kann hier das Alternativfinanzierungsgesetz leisten, denn die darin ermöglichte Komplementärfinanzierung für KMU’s schafft neue und zusätzliche Möglichkeiten, um genau solche Zukunftsinvestitionen vorzunehmen. In vielen Fällen kann dadurch auch das Marketing, die Finanzkommunikation bzw. die Kundenbindung auf einen „next level“ gehoben werden.

Das ausführliche Handelsblatt-Interview finden Sie unter nachfolgendem Link: http://www.handelsblatt.com/adv/sap-live-business/sap-deutschland-chef-thomsen-wer-nicht-investiert-faellt-zurueck/14889802.html

NOVEMBER 2016

Die Digitalisierung unserer mittelständischen KMU’s ist in aller Munde. Doch das fühlt sich für mich derzeit wie ein Hype an. Denn mit einer systemischen Brille betrachtet sind unsere mittelständischen Unternehmen - jedes für sich - einzigartige und wie wir uns wünschen in Ihrer Summe für die Agilität einer Gesellschaft höchst bedeutsame Wesen unseres wirtschaftlichen Universums. Ein breiter Mittelstand ist Garant für Vielfalt. Das wiederum könnte ein bedeutsamer Grundstein für ein agiles Leben sicherstellen.

Wenn wir Wirtschaft zu sehr als Ausleseprozess  im Sinne Darwins sähen, dann machten wir genauso etwas falsch, wie wenn wir Auszuscheidendes negieren und die Vergangenheit linear fortschreiben wollten.

Was aber jedenfalls überdauernd bleiben kann und soll, sind maßvoll austarierte und dem Leben zugewandte Werte, die sich schon in der Vergangenheit bewährt haben, die äußeren Formen – wie halt biologisches Leben im Allgemeinen – sind wachstumsfähig  und auch vergänglich.

Einen der ganz zentralen Werte stellt für mich Vertrauen dar: Wenn es um Finanzvertrauen geht, dann wird’s noch erheblich komplexer, denn das betrifft insbesondere auch eine noch unsichere Zukunftsabschätzung. Die Vergangenheit fortzuschreiben reicht zum einen nicht aus, die Experimente die Zukunft zu modellieren waren aber auch nicht wirklich erfolgreich, haben uns mit einer Finanzkrise konfrontiert, an deren Folgen wir weiterhin noch laborieren.

Also braucht es insbesondere in Change- bzw. Wachstumsumgebungen eine höhere Reflexions-, Kommunikations- und Dialogfähigkeit bzw. Dialogbereitschaft. Zu den Finanzgebern hin können niederschwellig und in einer ersten Phase anonym modellierte Marktplätze wie FINPOINT durchaus eine Bereicherung der Finanzierungslandschaft für KMU’s bewirken. Mit diesem Instrument –  vorausgesetzt es wird auch wirtschaftspolitisch gewollt – kann jeder Mittelständler bzw.  KMU ein breit zusammengesetztes Universum an Finanzgebern einfach und online erschließen.

Um es mit den Worten von Karl Weik, Organisationspsychologe, zu sagen: "Simply pushing harder within old boundaries does not work."

Oktober 2016

Bankenwandel: Die Dt. Bank war in unseren Breitengraden insbesondere seitdem sich die Shareholder-Value-Denke immer mehr durchgesetzt hat ein wirklich starker und Stabilität ausstrahlender „Finanz-Gott“.

Viele kleinere Branchenmitglieder haben sich daran orientiert und einiges an Praktiken – kurzfristig enorm wirkungsvoll - übernommen. Heute wissen wir, dass vieles nicht nachhaltig ist und der „Finanz-Gott“ der 90-iger Jahre des vorigen Jahrhunderts wird zum „Götzenkult“ degradiert bzw. als solcher entlarvt. Spät aber doch werden die Fehlentwicklungen schmerzvoll zur Kenntnis genommen bzw. aufgedeckt.

In unseren Tagen steht die EZB bei Kritikern immer mehr am Pranger, denn es macht sich die Erkenntnis breit, dass die systemstabilisierend angelegten und willkürlich festgelegten Geldflutungen der EZB uns noch teuer zu stehen werden kommen.

Bisher haben der breite Rücken der kerneuropäischen Wirtschaft /die vielen KMU’s und die einfachen Sparer tapfer Geduld gezeigt und größeres Ungemach abgefedert. Doch wenn es nach Nobelpreisträger Prof. Stiglitz geht, der kürzlich auf Europa-Tour war und Gespräche mit europäischen Staatslenkern führte, dann steht die EU aktuell vor einer Zerreißprobe. Mich macht das betroffen und eine einfache Lösung wird’s wohl auch nicht geben. Dennoch sehe ich für alle unternehmerisch aufgestellten EU-Bürger mit einer mündigeren Teilnahme an unserem Finanzsystem eine richtungsweisende Weichenstellung: Crowdinvesting und bankenunabhängige Marktplätze wie etwa FINPOINT sind neuartige Entwicklungen bzw. Instrumente, die dem Bankenwandel und Digitalisierungsphänomenen ergänzend zur Seite gestellt werden können.

September 2016

KMU-Finanzierungen: Als ich 2012 - nach 23 Jahren Bankenwelt - aufbrach die Finanzierungsrahmenbedingungen für mittelständische Unternehmer zu verbessern, traf ich auf den Gründer des Online-Marktplatzes FINPOINT, Michael Klein. Er hatte zu diesem Zeitpunkt eine zukunftsweisende Marktplatzlösung umgesetzt, die völlig bankenunabhängig und gleichzeitig aber die Bankenfinanzierungen integrierend modelliert ist. Also kurzum eine immer wichtiger werdende Entwicklung, denn für ein gesundes Wachstum müssen wir ein Finanzierungsumfeld schaffen, indem die Banken weiterhin die zentralen Geldtransformatoren für unsere KMU's bleiben können, jedoch erfordert die zunehmend geringere Risikobereitschaft ergänzend dazu Alternativen, die auch Innovations- und Wachstumsrisiken besser zu schultern imstande sind. Welche Agenda Österreich wieder nach vorne bringen kann lesen Sie ausführlicher und auf den Punkt gebracht in folgendem Essay von Christian Keuschnigg, Professor für Nationalökonomie an der Hochschule St. Gallen: Essay Prof. Keuschnigg lesen